Vardenafil ist der generische Name von Levitra. Hersteller dieser Substanz ist die Firma Bayer. Ähnlich wie Viagra und Cialis dient Levitra zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, auch Impotenz oder Erektionsstörung genannt. In Italien wird die Substanz von der Firma GlaxoSmithKline unter dem Handelsnamen Vivanza vertrieben.

Nach Viagra ist Levitra die zweite Substanz, die als PDE-5-Hemmer auf dem deutschen Markt zur Behandlung von Erektionsstörungen zugelassen wurde. Dies erfolgte im März 2003. Erforschung und Entwicklung der Substanz kamen von der Firma Bayer. Vermarktung und Vertrieb wurden von Bayer und GlaxoSmithKline durchgeführt. Seit dem Jahr 2005 allerdings liegen die Rechte für die Substanz weltweit bei Bayer, mit Ausnahme von den USA.

Wirkweise Levitra

Die Erektion ist ein Wechselspiel zweier körpereigener Substanzen. Dies sind das zyklische Guanosinmonophosphat (GMP), welches in ausreichenden Konzentrationen die Erektion herbeiführt. Es lässt die glatte Muskulatur im Schwellkörper des Penis erschlaffen, was zum vermehrten Einfließen von Blut in den Schwellkörper führt. Dieser vermehrte Blutzustrom äußert sich dann in der Erektion. Als zweite Substanz ist die Phosphodiesterase-5 (PDE-5) zu nennen, die das zyklische GMP abbaut. Ein Abbau des GMP führt zu einer Aufhebung der Erschlaffung der glatten Muskulatur und damit zu einem verringerten Blutzufluss in den Schwellkörper. Resultat: die Erektion geht verloren. Bei einem gestörten Gleichgewicht zwischen GMP und PDE-5 kommt es zu einem Ausbleiben der Erektion bzw. zu einem vorzeitigen Nachlassen. Levitra ist in der Lage, die Wirksamkeit des PDE-5 zu hemmen und damit das Nachlassen der Erektion zu verhindern. Die Erektion selbst wird durch die Erregung des Mannes zuwege gebracht. Levitra verhindert nur einen vorzeitigen Abbau des zyklischen GMPs und damit das Abklingen der Erektion.

Levitra hat mit 6 Stunden eine etwas längere Halbwertszeit als Viagra. Damit hält seine Wirkung bis zu 12 Stunden an. Eine Einnahme mit Alkohol zeigt keinerlei Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Substanz. Es muss allerdings eindringlich gewarnt werden, Levitra gleichzeitig mit anderen nitrathaltigen Medikamenten einzunehmen oder Szene Medikamenten, wie Poppers. Hier können lebensbedrohliche Blutdruckabfälle eintreten.

Es ist nicht ratsam, Levitra mit Grapefruitsaft einzunehmen, da dieser die normale Wirkung beeinflussen kann. Ansonsten hat Levitra zeigen können, dass es sehr gut verträglich ist und das Nebenwirkungsspektrum klein und milde in Dauer und Intensität. Die häufigsten Beschwerden waren Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Nasenschleimhautreizungen.