Die Firma Eli Lilly führte Cialis im Jahr 2003 in den deutschen Markt ein. Der generische Name ist Tadalafil. Der Indikationsbereich von Cialis ist mit dem von Viagra und Levitra praktisch identisch. Der Hauptindikationsbereich der Substanz ist die erektile Dysfunktion.

Aber nicht nur Viagra konnte durch seine gefäßerweiternde Wirkung zeigen, dass es sich zur Behandlung von pulmonarer Hypertonie eignet. Gleiches trifft ebenso für Cialis zu. Auch hier zeigte diese Substanz in dieser Nebenindikation eine Verbesserung einer Rechtsherzinsuffizienz und deren Symptome. Von daher hat das Medikament eine Zulassung zur Behandlung der Rechtsherzinsuffizienz und des pulmonalen Hochdrucks seit 2009.

Wirkweise Cialis

Die wichtigste Indikation von Cialis ist aber die der erektilen Dysfunktion, auch Impotenz genannt. Cialis wirkt erschlaffend auf die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis. Durch die Erschlaffung kommt es zu einer Erweiterung dieser Blutgefäße, was zu einem verstärkten Einstrom von Blut in den Schwellkörper des Penis und damit zur Erektion führt. Die Erschlaffung der Muskulatur im Penis ist abhängig von den Konzentrationen an zyklischem GMP. Dieses wird in der Regel von einem Enzym abgebaut, was dann den Penis erschlaffen lässt.

Vorteile von Cialis

Cialis jedoch ist in der Lage dieses Abbau-Enzym in seiner Wirksamkeit zu blockieren und die GMP Konzentrationen auf einem Niveau zu halten, die eine Anspannung der Muskulatur verhindert. Da Cialis im Vergleich zu Levitra und Viagra eine deutlich längere Halbwertszeit hat, über 17 Stunden, kommen die Patienten in der Regel mit einer Einmaldosierung pro Tag aus. Dieser Eigenschaft verdankt die Substanz ihren Spitznamen, die „Wochenendpille“, denn die Wirksamkeit kann bis zu 36 Stunden betragen. Die Wirkung setzt in der Regel nach einer Stunde ein, kann aber auch in einigen Fällen erst nach sechs Stunden einsetzen. Eine zusätzliche Einnahme aber sollte erst nach Abklingen der Wirkung der vorherigen Tablette vorgenommen werden, weil es sonst zu akkumulierenden Effekten im Organismus kommen kann. Dies ist häufig mit zusätzlichen, ernst zu nehmenden Nebenwirkungen verbunden.

Diese Nebenwirkungen sind normalerweise nicht häufig und fallen dann milde aus. Dies können Muskelschmerzen und Schwindel sein. Bei zu hohen Dosierungen sind vereinzelt Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen beobachtet worden.